Übungsroutinen für Studierende, die Stillleben-Zeichnen ernsthaft lernen wollen
Strukturiertes Üben statt zufälliges Skizzieren
Strukturiertes Üben statt zufälliges Skizzieren
Fabian hatte das Problem vieler Studierender: Er zeichnete viel, aber ohne Plan. Nach sechs Wochen mit einer festen Routine merkte er, dass seine Proportionen deutlich sicherer wurden.
Montag und Mittwoch: 20 Minuten Tonwert-Übungen mit einem einzelnen Objekt unter einer Lampe. Freitag: eine vollständige Komposition mit drei bis vier Gegenständen.
Dienstag und Donnerstag können für das Studium klassischer Vorlagen genutzt werden, zum Beispiel Zeichnungen von Giorgio Morandi oder Jean-Baptiste-Siméon Chardin.
Die kurzen Einheiten unter der Woche trainieren Beobachtung. Die längere Einheit am Freitag trainiert Entscheidungen: Wo liegt der Fokus, wie wird Tiefe erzeugt.
Line of Action liefert Vorlagen mit Timer. Skizzenbücher mit festem Einband eignen sich besser als lose Blätter, weil man den Fortschritt direkt vergleichen kann.
Vier Wochen konsequenter Praxis zeigen mehr als sechs Monate gelegentlichen Zeichnens. Aber Ergebnisse kommen nicht von selbst, sie entstehen durch wiederholtes Scheitern und Korrigieren.
Aktionsschritt begleitet seit 2019 Menschen, die das Zeichnen von Stillleben ernsthafter angehen wollen — ohne Versprechen, aber mit konkreten Hinweisen.